Arpaia, Spätherbst.

Ich sitze hier in meinem Büro und denke über das Fußballturnier nach, dass wir gerade hinter uns gebracht haben, ein Turnier in Gedenken an meinen Papa: Angelo.

Während ich so darüber nachsinne, gehen mir einige Gedanken durch den Kopf die ich mit dir teilen möchte, da sie dich meiner Meinung nach direkt angehen.

Warum?

Lass uns ein paar Jahre in die Vergangenheit zurückgehen, genau genommen in das Jahr, in dem wir zum ersten Mal diesen Wettbewerb veranstaltet haben. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als das Unternehmen beschlossen hat, ein Fußballspiel zu veranstalten, zusammen als Unternehmen.

Was ist ein Unternehmen?

Während ich auf meinen Schreibtisch im Büro starre, schwirrt mir wie eine lästige Fliege eine gewisse Frage durch den Kopf:

“Wie würdest du ein Unternehmen definieren?”

Du würdest mir darauf wahrscheinlich antworten, dass dir dabei etwas sehr Banales, eine Produktionshalle, Maschinen und Arbeiter darin, in den Sinn kommt.

Viele Menschen haben, wohl aufgrund eigener Erfahrungen, eine eher “deprimierende“ Vorstellung von dem Wort Unternehmen in ihrem Kopf.

Mit anderen Worten: “Ein Ort an den man geht, um zu arbeiten”. Mehr nicht!

Genauso verbreitet ist die Überzeugung, dass in einem Unternehmen das größer wird, die Beziehung zwischen den Vorgesetzten und den Angestellten verloren geht, der Zusammenhalt zwischen den Kollegen abnimmt.

Denkst du nicht auch so darüber?

Es gibt da diese Vorstellung, dass wenn sich ein Unternehmen von einer kleinen Produktion in einer kleinen Halle zu einem multinationalen Unternehmen mit mehreren Standorten auf der ganzen Welt entwickelt, jede Art von Nähe verloren gehe, die man zuvor gehabt hat. Besonders in einer Umgebung mit Hallen voller Maschinen wie der unseren.

Wir tendieren dazu, nur kleinere Unternehmen potentiell mit einer Familie zu gleichzustellen.

Wir bei SAPA jedoch, haben uns immer etwas anderes gewünscht. Mein Papa wollte es und als ich die Firma übernommen habe, wollte ich es auch und will es noch, 40 Jahre später, nachdem unser Umsatz von wenigen Hundert Euro auf Millionen gestiegen ist.
Warum kann ein Unternehmen nicht auch eine große Familie sein, die zusammen Fußball spielt?

Gibt es irgendeine Art universelles Gesetz das besagt, dass ein Unternehmen und eine Familie zwei komplett unterschiedliche Dinge sind? Wie Wasser und Öl?

Nein! Auch wenn es eine allgemeine dazu Tendenz gibt. Wir sind genau von dem Gegenteil überzeugt!

So hat es mein Vater gehalten, und so halte ich es noch heute und ich kann dir versichern, dass ich es auch in Zukunft so halten werde.

Nun wirst du mich vielleicht fragen: “Okay, Giovanni, aber was meinst du damit? Wie soll ein Unternehmen einer Familie ähneln?”

Wenn ich dir das genau auseinandersetzen müsste, würde ich wohl Stunden dafür brauchen, aber wenn ich es in einem einzigen Satz ausdrücken soll, würde ich sagen: auf jede mögliche Art und Weise.

Angefangen bei dem Umfeld, das wir in einem Unternehmen entstehen lassen,

über die Art und Weise, wie wir miteinander reden,

bis zur Einfachheit von unserem Organigram.

Abbiamo il calcio nel sangue: qui la squadra del Benevento in serie A, sponsorizzata da SAPA

Aber kommen wir zurück auf uns selbst…

Um auf meine Gedanken rund um das Fußballturnier zurückzukommen… Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich vor einigen Jahren nach einer einzigartigen Weise suchte, wie wir meinem Vater gedenken, und uns dabei gleichzeitig alle an einem besonderen Ort versammeln könnten. Aus diesem Wunsch ist die Idee ein Fußballturnier zu organisieren entstanden. Der einfachste und vertrauteste Weg alle zusammen zu bringen. Wer liebt Fußball nicht?

Mein Vater hat uns bei SAPA immer gerne mit einem großen Team verglichen; es gefiel ihm, uns zusammen, in einer vereinten Gruppe arbeiten zu sehen. Ein Fußballturnier wäre ideal um uns alle zu treffen und uns an ihn zu erinnern.

Geht es hier also nur um ein Fußballturnier? Nein! Es ist viel mehr als eine gewöhnliche Veranstaltung, bei der Kollegen gegeneinander antreten. Für uns bedeutet das Turnier in Hinsicht auf die Art und Weise, wie wir uns täglich in unserem Arbeitsumfeld verhalten, viel mehr.

Für uns bedeutet das Turnier uns gegenseitig besser kennenzulernen und spontane und direkte Kontakte aufrecht zu erhalten.

Dein erster Gedanke wird jetzt vielleicht sei, “Ja, aber ist es denn wirklich nötig, die Arbeit mit dem privaten Leben zu verbinden…”.

Das ist eine wichtige Frage. Aber mit „spontanen und persönlichen Kontakten“ meine ich echte Beziehungen. Beziehungen, die frei von der Hektik und dem Stress sind, denen wir am Arbeitsplatz mehr oder weniger ungewollt ausgesetzt sind.

Für uns ist das Turnier eine Möglichkeit, eine Pause vom Arbeitsalltag zu nehmen und in Heiterkeit und Ausgelassenheit zusammenzukommen. Es ist eine Chance unseren Teamgeist neu zu entfachen, die Freude an der gemeinsamen Arbeit zu erneuern und unseren Arbeitsplatz auf eine andere Art und Weise zu teilen.

Das Turnier, das uns alle begeistert

Aus dem oben genannten Vorwand gegründet, wurde das Turnier zu einer Gelegenheit, am Anfang eines jeden neuen Arbeitsjahres in einer anderen Umgebung zusammen zu kommen.

Ich muss zugeben, dass das Turnier zu einem Event geworden ist, auf das wir schon Wochen im Voraus hinfiebern.

Wir teilen uns alle in Teams auf, planen unsere beste Strategie und Formation. Team Ingenieure gegen Team Forschung, Team Arbeiter gegen Team Einkauf. Je näher der Tag kommt, desto mehr kannst du die Aufregung in der Luft spüren.

Während der Kaffeepause gibt es nur ein Gesprächsthema: „Das Turnier“. Am Ende der Pause kehrt jeder an seinen Arbeitsplatz zurück, doch wir alle wissen, dass wir es kaum erwarten können, bis es endlich soweit ist.

Wie es das Turnier geschafft hat, uns näher zusammen zu bringen

 

Es ist fantastisch, wie es so etwas Banales, wie ein Fußballspiel geschafft hat, etwas Neues in uns zu entfachen.

Dank des Turniers haben wir jetzt einen Vorwand einmal im Jahr, sobald wir aus den Betriebsferien zurückkehren, ein wenig Spaß zusammen zu haben. Teamgeist zu tanken, bevor wir wieder mit der richtigen Entschlossenheit ins neue Jahr starten.

Ich kann dir versichern, dass es für meinen Vater das schönste Geschenk gewesen wäre, wenn er uns so zusammen auf dem Fußballfeld spielen hätte sehen können, vereint, stark und unbeschwert.

Das ist es, was SAPA schon immer sein wollte, was es ist, und wofür es alle seine Möglichkeiten ausnützen und sein Bestes geben wird, um es immer zu bleiben.

Giovanni Affinita
Sales Strategist e membro CdA SAPA

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