DIE AUTOMOBILLANDSCHAFT SPÜRT MITTLERWEILE DEUTLICH DEN BEDARF SICH ZU ERNEUERN. ES EXISTIEREN VIELE UNTERSCHIEDLICHE HYPOTHESEN FÜR MÖGLICHE LÖSUNGEN: VON DER ELEKTROMASCHINE BIS HIN ZUM WASSERSTOFFANTRIEB FRAGEN SICH ALLE, WELCHER WEG DER EFFEKTIVSTE SEIN KÖNNTE. DABEI WIRD ALLERDINGS VERGESSEN, DASS ES BEREITS EINE LÖSUNG GIBT UND MAN SIE GAR NICHT SO WEIT SUCHEN MUSS.

Uns läuft die Zeit davon.

Das ist ein Satz, den wir in letzter Zeit oft zu hören bekommen, findest du nicht auch?

Und besonders wenn man ihn in Redebeiträgen über die Klimakatastrophe zu hören bekommt, und zwar nicht etwa in indirekter Form, sondern zunehmend auch mit direkter Bezugnahme auf die aktuellen Forderungen, die in diesem Zusammenhang an unsere Branche gestellt werden.

Du wirst selbst bereits erkannt haben, dass dies ein Aspekt ist, der nicht länger zu ignorieren ist.

Der Ablauf der Frist von Horizon 2020 – er steht unmittelbar vor der Tür – hat einerseits die Arbeit in den betreffenden Industriezweigen hektisch werden lassen, andererseits aber auch bewirkt, dass wir die Zukunft des Autos insgesamt hinterfragen. Wir sind gezwungen, über die Prozesse einer Produktoptimierung und über die Verwendung und den Einsatze von alternativen Energiequellen nachzudenken.

Aber das ist nicht der Punkt.

Das Erforschen von neuen Lösungen ist ein Tatbestand, dem sich niemand mehr entziehen kann. Der springende Punkt dabei ist, nachdem man sich ein  Ziel gesetzt hat, welche Schritte müssen unternommen werden, um es zu erreichen?

Wenn du meinen Ausführungen folgen möchtest, wirst du es nicht bereuen.

Ich werde versuchen, es noch deutlicher zu machen. Wenn die Absicht hinter all den Anstrengungen, die du in den letzten Monaten unternommen hast, zum Beispiel die Reduzierung von Schadstoffemissionen ist, hast du damit dann schon alle Lösungsmöglichkeiten in Betracht gezogen, um dieses Vorhaben erfolgreich umzusetzen?

 Wenn unser konkretes und gemeinsames Bemühen darin besteht, die Abfallquote zu reduzieren, sind wir uns dann wirklich sicher, dass das Vorantreiben in Richtung Elektroenergie zum gewünschten Ergebnis führen wird?

Anlässlich der 6th International Conference and Exhibition on Automobile and Mechanical Engineering, einer äußerst bedeutsamen Veranstaltung, die erst letzte Woche in Zürich stattgefunden hat, wurde genau über dieses Thema diskutiert.

SAPA war auf der 6. Internationalen Konferenz und Ausstellung für Automobil- und Maschinenbau in Zürich als Gast vertreten.

Alfonso Molaro hielt als Gastredner auf der Veranstaltung einen Vortrag mit dem Titel: „One-Shot®-Methode und Low Density Bio-Composite for Automotive Components“.

Ziel der Präsentation war es, Überlegungen zu zwei Lösungsansätzen anzustellen, die SAPA seit einiger Zeit umsetzt und auf der Grundlage von zwei Hauptkonzepten anwendet:

  • die Optimierung des Produktionsprozesses
  • die Verwendung von Bio-Verbundwerkstoffen

Nachfolgend findest du das Video der Präsentation, das ich gerne mit dir teilen möchte.

Die One-Shot®-Methode ist in der Tat ein Komponentenfertigungssystem, das nicht nur als das schnellste der Welt patentiert ist, sondern vor allem darauf abzielt, die Arbeitsphasen auf ein Maximum zu reduzieren.

Was bedeutet das?

  • weniger Zeit
  • weniger Gewicht
  • weniger Abfall
  • geprüfte Qualität

Der Gedanke hinter der Anwendung dieser Methode ist es, bereits in der Konstruktionsphase leichtere Bauteile zu erstellen. Und zwar durch hochinnovative Maschinen, die eine absolute Optimierung der Produktionsphasen ermöglichen. In einigen Fällen ist es uns sogar gelungen, die Phasen auf einen einzigen Maschinenhub zu reduzieren.

Es klingt unglaublich und, ich kann dir versichern, das ist es auch.

Du kannst dir mit Sicherheit die Folgen einer derartigen Revolutionierung vorstellen:

  • Die Bauteile sind leichter und müssen im Anschluss nicht mehr angepasst werden, so dass du ganz beruhigt schlafen kannst
  • Der Spritzguss in einem einzigen Arbeitsschritt bedeutet, dass der Ausschuss exponentiell reduziert wird und gleichzeitig die Produktions- und Lieferzeiten verkürzt werden. Auf diese Weise musst du kein schlechtes Gewissen mehr gegenüber deinem Chef haben und musst auch keine Unterbrechungen innerhalb des Produktionsablaufs in Kauf nehmen
  • Die Qualität bleibt die gewohnte und wir stellen dir die erforderlichen Zertifizierungen für ein Höchstmaß an Sicherheit zur Verfügung.

Alfonso Molaro berichtet von der Entstehungsgeschichte des C-Lower Pillar nach der One-Shot®-Methode, dem schnellsten Monosystem zur Herstellung von Automobilkomponenten.

Aber das ist noch längst nicht alles.

In der Tat, denn gleichzeitig forscht SAPA auch an neuartigen Polymeren, die in der Praxis eingesetzt werden können.

Dabei ist die Aussage “ Kunststoffe belasten die Umwelt “ eine allzu sehr verallgemeinernde Darstellung und wird der Forschungsarbeit, die viele Unternehmen, darunter auch SAPA, seit Jahren leisten, nicht gerecht.

Im Projekt LIFE – BIOBCOMPO, das wir gemeinsam mit SOPHIA, FCA und CRF umgesetzt haben, verfolgen wir das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2021 um 8% zu reduzieren.

Wie?

Mit Hilfe der Erforschung, dem Einsatz und der Verarbeitung von Bio-Verbundwerkstoffen mit geringer thermoplastischer Dichte. Hierbei handelt es sich um ein von der Europäischen Union unterstütztes, sehr bedeutungsvolles Projekt. 

Es stimmt, wir haben es hier mit einem sehr ambitionierten Vorhaben zu tun.

Aber es stimmt auch, dass es gar nicht so verschieden von dem ist, was du ohnehin schon tust. Und dass es etwas ist, das es bereits gibt und das man nicht mehr neu erfinden muss.

Die One-Shot®-Methode wurde nicht nur schon mehrfach vorgestellt, was jedes Mal auf sehr viel Neugier und großes Interesse gestoßen ist, wie zum Beispiel 2018 auf der IZB, sondern tatsächlich sind 5 der mit diesem System hergestellten Produkte bereits industrialisiert worden.

Die Realisierbarkeit steht außer Frage, zu diskutieren wäre vielmehr der Wille, die festgefahrene Einstellung von einem „Es wurde schon immer so gemacht“ konkret einer Wende zu unterziehen.

Und die Erkenntnis, dass wir Lösungen nicht in der Ferne suchen sollten, sondern dass wir mehr erreichen können, indem wir jeden Tag kleine Revolutionen in unsere Arbeitsabläufe einfließen lassen, ist meiner Meinung nach die Grundlage für Veränderungen.

Wie schon erwähnt, werde ich dir das Video mit dem Vortrag von Ing. Molaro verlinken, damit du genau das weiter vertiefen kannst, wovon ich dir berichtet habe.

Viel Freude beim Anschauen!

 

Bis bald,

Giovanni Affinita

Geschäftsführender Direktor und Mitglied des Verwaltungsrats der SAPA

 

WENN AUCH DU ALLE ANWENDUNGEN DER ONE SHOT® METHODE KENNENLERNEN UND DIE FORSCHUNGSPROJEKTE VON SAPA VERTIEFEN MÖCHTEST, FÜLLE BITTE DAS UNTENSTEHENDE FORMULAR AUS.

 

DU WIRST INNERHALB VON 24 STUNDEN KONTAKTIERT!

 

 

 

 

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