Das unsachgemäße Verhalten eines Bedieners kann die Funktionsweise einer Maschine beeinträchtigen oder sie sogar irreparabel beschädigen. Wir haben uns die Frage gestellt, inwieweit Innovationen zur Verbesserung und Optimierung der Arbeit während der Produktionsphase beitragen können.

Vor kurzem erst war ich bei einem Freund zu Besuch in einem Badeort am Meer, dessen Großvater noch heute einer der wenigen aktiven Fischer des Dorfes ist.

Vincenzo ist 82 Jahre alt und fährt immer noch aufs Meer hinaus.

Aber nicht jeden Morgen, wie er mit ein wenig Wehmut eingesteht.

Vincenzo, der letzte Fischer seines Dorfes.

Ich treffe ihn auf seiner Veranda beim Flicken eines Netzes.

Ich bin beeindruckt von diesem hellhäutigen, gekrümmten und unglaublich fitten Mann, der bis heute seine Zeit damit verbringt, genau das zu tun, was er schon vor 40 Jahren getan hat, das, was er sein ganzes Leben lang getan hat: Verknoten.

Ich bekunde ihm meine Anerkennung, denn nur ein Seemann vermag es, so viel Standhaftigkeit zu bewahren. Er lacht und sagt, dass es ihm heute viel schwerer fällt, jetzt im Alter, mit der Sehkraft, die langsam nachlässt, mit den Knochen, die durch die ständige Nässe gelitten haben.

Bis vor einigen Jahren fuhr er zusammen mit seinem Bruder hinaus aufs Meer. Alles haben sie gemeinsam getan, auch zu ruhigeren Zeitpunkten, wenn zum Beispiel der eine alles im Auge behalten musste, während sich der andere ausruhen konnte; wenn dem einen mal ein Riss im Netz entgangen war, dann war es jeweils der andere, der es wieder flickte. Zu zweit hatte das Meer irgendwie nicht diese gewaltige Größe.

Ich erzähle diese Geschichte, weil sie mit einer Reflexion zu tun hat, die wir seit einiger Zeit intern bei SAPA anstellen, und ich vermute, dass sie auch für Dich nicht ganz neu sein wird.

Wie Du weißt, hat sich die Automobillandschaft im Laufe der vergangenen Jahre erheblich verändert. Vielleicht aufgrund der Tatsache, dass sie immer mehr in Richtung Zukunft vorstößt (denn letztendlich ist ein Auto nichts anderes als ein Pfeil, der in die Zukunft geworfen wird), aber sie steht auch, und das vor allem im Hinblick auf die Bedürfnisse der Verbraucher, für einen Bereich, bei dem man das Bestreben nach Veränderungen besonders gut verfolgen kann.

Natürlich spreche ich in diesem Zusammenhang von Materialien, von technischen Vorrichtungen und von der Leistungsfähigkeit der Anlagen.

Aber ich spreche vor allem über die Innovationen, die uns Automobilhersteller betreffen und die in Verbindung mit der Produktion stehen.

Du wirst mit mir einer Meinung sein, dass ein Auto heute viel sauberer gebaut wird als vor fünfzig Jahren. Wenn ich an Vincenzo und an sein Netz zurückdenke, stelle ich fest, dass in unserem Sektor nur noch wenige Ausführungen mit dem damaligen Konstruktionsmodell zu tun haben, und vielleicht nicht einmal das.

Innovationen waren und sind von grundlegender Bedeutung zur Optimierung der Produktionsprozesse, die sich auf die Auslieferungszeiten und alle anderen sich daran anschließenden Teilprozesse auswirken.

Wenn ich an meine Erfahrungen zurückdenke, so hat SAPA die Optimierung der Arbeitsphasen zu einer ihrer Stärken gemacht: Die One-Shot®-Methode, die als die schnellste Verfahrensweise der Welt für die Herstellung von Automobilkomponenten patentiert wurde, beruht auf der Reduzierung der Anzahl der Fertigungsschritte.

Im Mittelpunkt dieser Methodik steht in erster Linie die Vereinfachung der Produktionskette: Wenn wir auch nur einen einzigen Prozessschritt aus der traditionellen Methode herausnehmen können, dann können wir bereits von der One-Shot®-Methode sprechen.

Das Verrückte ist, dass diese Philosophie uns zu Erfolgen geführt hat, die, wie du mir glauben kannst, in meinem Kopf zunächst undenkbar waren.

Konkret: Viele der Komponenten, die wir heute mit der One-Shot®-Methode herstellen, werden mit nur einer einzigen Pressenbewegung hergestellt.

Die Optimierung hat also ihr Höchstmaß erreicht.

 Ich gebe Dir einige Beispiele.

Die One-Shot® A-Säule Bicolor wird bereits in zweifarbiger Ausführung gedruckt.

One-Shot® A Pillar Bicolor.

Aber auch bei unserem Engine Beauty Cover konnte die Produktivität um 300% gesteigert werden.

One-Shot® Engine Beauty Cover.

Die Innovationen haben aber noch einen weiteren angenehmen Effekt, nämlich die Minimierung menschlicher Fehler.

In den letzten Jahren musste Vincenzo ohne die Unterstützung seines Bruders die Netze flicken: Mir ist dabei bewusst geworden, wie sehr unsere Arbeit von den täglichen Gegebenheiten abhängig ist.

Es ist richtig, dass die Fachkräfte, mit denen wir tagtäglich zu tun haben, hochqualifizierte und sorgfältig ausgewählte Mitarbeiter sind.

Es ist ebenso richtig, dass jeder einmal einen schlechten Tag, Kopfschmerzen, einen Ausrutscher haben kann.

Bei SAPA haben wir uns die Frage gestellt, inwieweit ein solcher Fehler die Arbeit beeinträchtigen könnte und was in der Praxis Auslöser für diese Fehler sein könnte.

Und ich kann dir sagen: Wir haben dafür eine Lösung gefunden, eine Art Schutzengel für alle Bediener, damit diese Fehler auf Null reduziert werden können.

Lass es mich Dir erklären.

Beginnen wir mit einem eindeutigen Sachverhalt: Die meisten Fehler, die der Mensch macht, werden durch äußere Faktoren verursacht, zum Beispiel:

  • Im Hinblick auf die zu erzielenden Ergebnisse ist die angewandte Arbeitsmethode möglicherweise nicht zweckdienlich
  • Manchmal sind die äußeren Bedingungen für den Erfolg der Arbeit nicht förderlich
  • Die Qualifikation der betreffenden Person ist nicht immer an die Anforderungen der zu erfüllende Arbeitsaufgabe angeglichen

Es gibt jedoch noch eine weitere Art von Fehlern, die mit dem Verhalten des Einzelnen zu tun hat, wir sprechen über:

  • unzureichende Maschinenkenntnisse
  • unkorrekte Arbeitsgewohnheiten
  • falsches Verhalten
  • mangelnde Aufmerksamkeit
  • Risikofaktoren im Zusammenhang mit persönlichen Lebensumständen

Aber schauen wir uns die Lösung an, die SAPA zur Verhinderung einer solchen Katastrophe gefunden hat, um  sie nicht nach ihrem Entstehen beheben zu müssen.

Ganz genau, es handelt sich hier um etwas völlig anderes als bei herkömmlichen Steuerungsmaschinen.

Die Fehlerprognose und die Fehlerprävention sparen zudem Zeit und Geld

Es heißt H.I.M., Human Interface Mate und ist ein System, das in der Lage ist, das Auftreten eines Fehlers während des Arbeitszyklus zu signalisieren.

Wie sieht es mit den positiven Auswirkungen aus?

  • Bedienungsfehler werden drastisch reduziert, was zur Vermeidung von Ausschuss und Fehlfunktionen führt
  • keine Chance, dass das Problem zu dir kommt, da wir es zuvor schon abgefangen haben
  • jederzeit garantiert höchste Qualitätsstandards

HIM ist sozusagen der „Schutzengel“ des Bedieners in den Produktionsanlagen.

Das System zeigt dem Bediener nicht nur die auszuführenden Operationen an, sondern registriert auch seine eigenen Bewegungen und ist in der Lage, sofort einen Bericht zu senden, falls etwas nicht in Ordnung sein sollte.

Dadurch hat der Bediener selbst die Möglichkeit, sich sofort zu korrigieren.

Wo haben wir es eingesetzt?

Bei SAPA verwenden wir HIM für eine ganze Produktfamilie, die der Engine Beauty Covers.

Mit welchem Ergebnis?

Menschliche Fehler ausgeschlossen und Superior Auto Parts immer garantiert.    

Wenn ich noch einmal an Vincenzo zurückdenke, dann frage ich mich, ob unsere Welt, d.h. die der Autos, ihre Poesie verloren hat, wohingegen sie in seinem Fall weiterhin besteht.

Einerseits ist das wohl so. Andererseits stelle ich fest, dass es in dieser Welt mit ihren immer komplexer werdenden Maschinen eine verborgene Schönheit gibt, der es gelingt, Probleme vorherzusehen und diese zu lösen, wobei die Schönheit darin besteht, dass hinter alle dem immer noch der Mensch steht.

Bis bald.

 

Giovanni Affinita,

Geschäftsführender Direktor und Mitglied des Verwaltungsrats der SAPA

 

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