WIE KANN MAN DEN SÜDEN ITALIENS UNTERSTÜTZEN UND NEUE ARBEITSPLÄTZE SCHAFFEN? HIER SIND DIE ERGEBNISSE DES SOEBEN ABGESCHLOSSENEN 3- JÄHRIGEN FORSCHUNGSPROJEKTES „PON FORSCHUNG UND WETTBEWERBSFÄHIGKEIT“, DURCHGEFÜHRT VON SAPA IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER FCA.

Technologische Innovation, Entwicklung neuer Anwendungen für Autos, geschützt durch Patente, Fortbildung der Mitarbeiter und Weiterbildung junger Ingenieure, die heute in der F&E- Abteilung von SAPA tätig sind

Wenn man ein drei Jahre andauerndes Projekt startet, hat man immer ein bisschen Angst, denn drei Jahre sind eine lange Zeit, findest du nicht auch?

Wahr ist, dass viele Projekte in der industriellen Branche eine mittel- bis langfristige Dauer haben: 18 Monate, 2 Jahre, 3 Jahre.

Das heißt, wenn es um Forschungsprojekte geht, kennt man zwar den Ausgangspunkt, aber man weiß nie, wo man am Ende ankommt.

Natürlich hofft man auf einen Erfolg, aber der ist nie garantiert.

Vor etwas mehr als 3 Jahren haben wir uns dazu entschlossen, an einem anspruchsvollen Forschungsprojekt teilzunehmen, das darauf abzielte, die industrielle Entwicklung und den Arbeitsmarkt in einigen der am stärksten benachteiligten Gebiete Italiens zu beleben.

Vielleicht hast du bereits davon gehört, dass das PON- Projekt, bzw. das national- operationelle Programm „Forschung und Wettbewerbsfähigkeit“ – ein Instrument ist, mit dem Italien zur Entwicklung der Kohäsionspolitik der Europäischen Union zugunsten seiner sich in Schwierigkeiten befindenden Gebiete beiträgt.

Ein großer Teil der europäischen Mittel wurde zur Unterstützung von Forschungs- und Innovationsprojekten in den 4 Zielregionen „ Konvergenz“ ( Apulien, Kalabrien, Sizilien, Kampanien ) bereitgestellt, um sie zu Triebkräften der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung zu machen.

Ich möchte dir konkret zeigen, was genau gemacht wurde.

Vor drei Jahren haben wir uns, nicht ohne Furcht, gemeinsam mit der FCA und dem Regionalen Zentrum für Neue Technologische Erkenntnisse im Hinblick auf Produktive Neuerungen, dieser Herausforderung gestellt. Als Forschungsorte haben wir die Räumlichkeiten der Universität Federico II von Neapel und die der Universität von Salerno, gewählt.

Mit welchem Ziel?

Neue industrielle Lösungen zu finden, die sowohl innovative Produkte, als auch vor allem neue Arbeitsplätze schaffen. Aber nicht nur auf kurze Sicht. Wachstum ist erst dann echt und real, wenn es auf mittel- bis langfristige Dauer entwickelt wird.

Dies war unser Hauptziel und wir haben es erreicht.

In den letzten drei Jahren wurden neue, hochqualifizierte F&E- Ingenieure bei SAPA beschäftigt und wir gehen davon aus, dass ihre Anzahl in naher Zukunft wachsen wird.

Zusammen mit der FCA und dem Regionalzentrum haben wir uns dazu entschieden, das zu tun, was wir am besten können: industrielle Fertigungsprozesse für Fahrzeugkomponenten.

Insbesondere haben wir erfolgreich mit neuen Materialien experimentiert (einschließlich ihrer Fähigkeit zum Recycling, also mit Blick auf die Umwelt) in Bezug auf 4 interessante Entwicklungsbereiche:

  1. Soft touch: Komponenten, die sich deutlich weicher anfühlen und einen angenehmeren Kontakt mit den Fahrzeugteilen im Innenraum herstellen.
  2. Kratzfestigkeit: Eines der häufigsten Probleme bei Kunststoffteilen ist der Verschleiß. Wir haben daher Materialien entwickelt, die kratzbeständiger und somit auch schöner und angenehmer für das ästhetische Auge des Fahrers sind.
  3. Zero gap: Die Geräusche im Innenraum, die durch zwei sich berührende Kunststoffteile entstehen, sind sehr störend. Daher ist die Forschung in Richtung Null- Reibung gegangen, um so ein erhöhtes Komfortgefühl im Fahrgastraum zu erlangen.
  4. Tiger Streifen: Begrenzung, bzw. Entfernung von ästhetischen Unvollkommenheiten, die sich durch die sogenannten Tiger Streifen ergeben.

Ich muss sagen, dass das “making system” grundlegend war.

Die enge Zusammenarbeit mit der FCA und den Universitäten von Neapel und Salerno hat es uns ermöglicht, alle zu Beginn gesetzten Ziele mit Erfolg zu erreichen.

Aber nicht nur darauf bin ich stolz.

Ein Teil der Ressourcen wurde auch in die Weiterbildung von Menschen investiert. Die involvierten und engagierten Ingenieure wurden speziell geschult, damit die uns vorliegenden Ergebnisse erzielt werden konnten.

Und das ist eines der Dinge, die ich am meisten liebe, weil kontinuierliches Training zu kontinuierlicher Verbesserung führt.

All das wird zu einem Kreislauf werden, der niemals aufhört. Die heute erzielten Ergebnisse werden nur eine Grundlage für die Ergebnisse von morgen sein, die sich dank neuer Ausbildungen und neuer Personen, an die bereits erreichten Ergebnisse anschließen werden.

Aus diesem Grund haben wir bei SAPA eine völlig neue Abteilung geschaffen, die aus dieser Erfahrung heraus entstanden ist.

Wir haben sie „Ingegneria dell´Innovazione“ (Innovation Engineering) genannt und werden uns hier jeden Tag aufs Neue der Verbesserung unserer Zur Patentierung anstehend Produktionsprozesse widmen.

In den letzten Jahren hat sich SAPA in der Tat zunehmend zu einem Spezialisten für industrielle Produktionsprozesse für Automobilkomponenten entwickelt.

Zur Patentierung anstehend Prozesse, deren Anzahl sich von Jahr zu Jahr verdoppelt. Die letzte, in zeitlicher Reihenfolge, aber bei Weitem die Wichtigste ist der One-Shot-Prozess, mit dem wir komplexe Komponenten auf einer einzigen Produktionsinsel, unter Zuhilfenahme von nur einer Maschine, produzieren können.

Eine entscheidende Einsparung von Kosten, Zeit und weniger Umweltbelastung für unsere Kunden.

Wenn du daran interessiert bist und mehr darüber wissen möchtest, schreibe an customercare@sapagroup.it, und innerhalb von 24 Stunden wird sich einer der SAPA Genius mit dir in Verbindung setzen.

Darüber hinaus hat die Synergie mit FCA und anderen Forschungszentren bereits gute Ergebnisse im Hinblick auf neue Jobperspektiven gebracht.
Für den Mezzogiorno, den Süden Italiens, ist dies ein wichtiges Ergebnis und wir freuen uns sehr, Teil jener industriellen Gruppen sein, die das Wachstum vorantreiben.

Wie ich oft sage … ad maiora!

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