Horizon 2020 rückt immer näher und befindet sich schon im Sturzflug auf alle Unternehmen der Automobilbranche. Ein europäisches Programm mit genau vorgegebenen Richtlinien für die Automobilwelt: Gewichtminderung der Karosserien mit dem Ziel der Schadstoffentlastung und für eine nachhaltigere Umwelt.

Wie gehst du damit um? Hier einige Lösungsvorschläge für dich …

Das neue Jahr steht bevor und es schließt sich ein Kreis.

Zugegebenermaßen ist dies einer der hektischsten Momente, aber auch gleichzeitig jener mit den größten Inspirationen. Eine Zeit, in der meine Mitarbeiter und ich uns hinsetzen, um alle Ideen zusammenzutragen, zurückzublicken und all das zu resümieren, was wir im Laufe eines Jahres gemeinsam erarbeitet haben.

Mit dem Blick zurück aber mit dem Kopf in die Zukunft gerichtet machen wir uns auf den Weg, der unserer Branche vorgegeben wird. Auch – und vor allem – im Hinblick auf das Programm Horizon 2020.

Wir haben einige Schlüsselthemen herausgearbeitet –  gleich wichtig für alle Unternehmen unserer Branche  – die es zu lesen gilt, um die Anforderungen, die auf uns zukommen, zu verstehen.

Ich möchte mit dir die Hauptgesichtspunkte besprechen, mit denen wir uns derzeit befassen. Eine gute Gelegenheit, sich mit gemeinsamen Themen auseinanderzusetzen, was meinst du?

Lass uns loslegen…

  • Zwei Parallelwelten, die miteinander kooperieren müssen, damit wir weiterhin Autos bauen können, im Einklang mit einem nachhaltigen Wachstum

Gehen wir von der Voraussetzung aus, dass unser „ Makro“ Ziel ist, zwei Realitäten zu erschaffen – die ökologische Nachhaltigkeit und die Energieeffizienz – die eine abhängig von der anderen.

Es handelt sich um zwei Aspekte, die im Gleichschritt miteinander gehen müssen, damit wir weiterhin Fahrzeuge bauen können, dabei die Umwelt respektieren und die Auswirkungen auf sie reduzieren.

Wie also schaffen wir es, das Auto der Zukunft effizienter und umweltfreundlicher herzustellen?

  • Der Einsatz recycelbarer Materialien für ökologische Nachhaltigkeit :

Sicher bist du mit mir einer Meinung, dass unsere Forscher heutzutage extrem hart daran arbeiten, den Fahrzeugen immer größere Robustheit zu verleihen, sie dabei aber gleichzeitig leichter zu bauen, demzufolge auch mit weniger Schadstoffen belasten.

Die große Herausforderung in Bezug auf Nachhaltigkeit besteht in der Tat in der Gewichtminderung der Fahrzeuge – aller Fahrzeuge – bei geringerem Verbrauch und geringeren Emissionen.

Es ist allerdings mehr als nur eine Investition nötig, um all diese Ziele zu erreichen.

Hier nur ein Beispiel, um meine Recherchen diesbezüglich zu verdeutlichen.

Dazu musst du wissen, dass man in den Vereinigten Staaten einen no -profit Technologie -Inkubator entwickelt hat.

Es handelt sich hierbei um eine Organisation, die die Firmen in der Weise unterstützt, dass sie ein Budget von 150 Millionen Dollar bereitstellt – ja du hast richtig gehört, 150 M-i-l-l-i-o-n-e-n-, damit sie diese in die Forschung und die Entwicklung zur Zufriedenstellung der großen Masse in Bezug auf den Fahrzeugbau hineinstecken.

Du kannst dir vorstellen, welchen Anreiz dies für diejenigen Unternehmen darstellt, die sich einerseits in ihrer Arbeit den Marktansprüchen angleichen wollen, aber andererseits  Hersteller von nachhaltigen Produkten sein wollen.

  • Die Verbindung von Kunststoff – und Kohlenstoff: Synonym für Leichtigkeit

Um auf unsere Herausforderung zurückzukommen, so ist eines der recycelbaren Materialien, worauf wir abzielen, die Kohlenstofffaser, in Verbindung mit Kunststoff. Fast bin ich versucht zu sagen, das sei die Zukunft im Automobilsektor, weil diese Kombi gewinnbringend ist und wirklich eine Menge Vorteile mit sich bringt.

Einige davon sind im Gespräch mit meinen Mitarbeitern aufgekommen und ich würde sie dir gerne nahebringen:

Die Widerstandskraft und die mechanischen Eigenschaften:

Die Kohlenstofffasern verbunden mit dem Kunststoff sind, eben gerade aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung, in höchstem Maße widerstandsfähig und gleichzeitig sind sie in der Lage, Erschütterungen sehr gut aufzufangen. Etwas, das im Hinblick auf die Sicherheit eines Fahrzeuges nicht zu verkennen ist!

✔ Gewichtreduzierung:

Der mit der Kohlenstofffaser verstärkte Kunststoff kann das Gewicht eines Fahrzeuges bis zur Hälfte reduzieren und seine Effizienz um beinahe 35% verbessern.

Flexibilität und Ästhetik:

Ebenso wie das Aluminium eignet sich der Kohlenstoff in Kombination mit dem Kunststoff zur Anwendung auf jedes Automobil, oder fast auf jedes. In der Tat lässt sich die Verbindung der beiden Elemente sowohl im Bereich des Fahrzeuggestells, als auch  bei den mechanischen Komponenten, den Motorteilen, dem Getriebe, und vor allem – für uns die wir mit internen Komponenten arbeiten von besonderem Interesse –  bei der Verkleidung interner Autoteile anwenden.

Des Weiteren wird die Verbindung bei der Gestaltung der Autotüren, den Armaturenbrettern, dem Lenkrad, den Mittelkonsolen und den Sitzen eingesetzt.

Es gibt jedoch einen Kritikpunkt, der uns derzeit bremst und den auch du kennen wirst, nämlich der Produktionskostenfaktor.

Die Kohlenstofffaser kostet fast 70 Euro das Kilo gegenüber 6 Euro für schweren Stahl.

Dennoch versuchen wir alles, diesen Felsbrocken aufzubrechen, um die Kosten in den Griff zu bekommen, immer mit Blick auf Nachhaltigkeit und Innovation.

  • Schaumstoffe als Lösung zur Reduzierung von Gewicht:

Die Expansion ist, wie du weißt, eine sehr effiziente Arbeitstechnik, die das spezifische Ausgangsgewicht des Polymers variiert und es uns somit ermöglicht, leichtere Materialien zu gewinnen.

Diese Technik ist eine spezielle Behandlung zur Wärme – und Schalldämmung und führt am Ende hauptsächlich zu dem Ergebnis einer Leichtbaukonstruktion.

Die Expansion ist eine echte Verbündete, weil sie das Gewichtproblem löst, am Ende jedoch kein Stück der Qualität einbüßt.

Und sicherlich stimmst du mit mir darin überein: leichter bauen ja, aber ohne die Qualität des Produktes zu mindern.

  • All in one Systeme, die unterschiedliche Technologien in einem einzigen Prozess miteinander verbinden.

Dies ist der Punkt, der mir ganz besonders am Herzen liegt, denn genau hiermit wird der grundlegende Beweis geliefert, mit dem SAPA sich ins Spiel bringt.

Gemeinsam mit unseren Ingenieuren investieren wir speziell in dieses Feld und konzentrieren hier unsere gesamte Energie.

Die all in one Systeme machen es möglich, die Arbeit in einem einzigen Durchgang, mit nur einer Maschine, in der Zeit von 4 Sekunden und unter der Aufsicht nur eines einzigen Arbeiters anstelle von einem Arbeitsgang mit 4 verschiedenen Arbeitsabläufen, mit mehr Maschinen, in einem Mehraufwand von Zeit und mit der Anwesenheit von mehr Arbeitskräften durchzuführen.

Es ist wahrhaft revolutionär, wenn es gelingt, viele steps zusammen in einem einzigen und in nur diesem einen Arbeitsvorgang durchzuführen, findest du nicht auch?

Wenn wir die gesamte Automatisierung in allen Industriebranchen auf ein derart hohes Niveau bringen könnten, dann würden wir es in der Tat schaffen, nachhaltigere und zur gleichen Zeit extrem innovative Unternehmen  zu errichten.

  • Cover Motore mit  SAPA Inside™: die Revolution Engine Beauty Cover™

Engine Beauty Cover with SAPA Inside™

Ich spreche darüber mit ein wenig Stolz, denn es handelt sich um Ziele, die wahrhaftig den Unterschied machen, aber er ist erst vor kurzem erstellt worden, der Engine Beauty Cover con SAPA Inside™.

SAPA Inside™ ist eines unserer Patente für die Arbeitsprozesse bei den diversen Applikationen auf den Produkten.

Dieses von uns erst vor kurzem entwickelte System betrifft genau die Produktion des Engine Beauty Cover™: mit ihm ist es uns gelungen, eine Gussform innerhalb von 60 Sekunden mithilfe nur einer einzigen Lösungsvariante zu erreichen, auf der einen Seite aus Kunststoff und auf der anderen Seite aus Polyurethan.

Warum spreche ich zu dir von Revolution?

Weil dieser Prozess bislang manuell durchgeführt wurde, mit dem doppelten Zeitaufwand.

Denke einmal an die damit verbundene Ersparnis und die Kostensenkung, bei dennoch immer gleichbleibender Höchstqualität und Spitzenkontrolle im Vergleich zu früher.

Ohne dieses Patent wäre die Möglichkeit menschlichen Fehlverhaltens – speziell bei diesem Prozess – absolut hoch. Es bestünde entsprechend ein erhöhtes Risiko Rohstoffe zu vergeuden und Produktivität einzubüßen und es würde automatisch die Möglichkeit der  Arbeitsprozesskontrolle gesenkt werden.

Ein weiterer entscheidender Aspekt wäre die  Verringerung der Transportkosten auf null.

Ohne Engine Beauty Cover con SAPA Inside™ würde der gesamte Arbeitsprozess in mindestens zwei verschiedenen Werken abgewickelt werden müssen.

Mit unserem neuen Patent wird dieser Arbeitsgang auf einer einzigen produktiven Insel ausgeführt, in nur einem einzigen Werk. Die Transportkosten sind daher exakt gleich null.

Ich denke, dass diese Resultate für sich sprechen und dass die fortwährende Beschäftigung mit diesem Thema definitiv  eine Verbesserung unserer Branche für die Zukunft erbringen wird.

 

  • SAPA Inside™: ein Projekt im Einklang mit den Zielen von Horizon 2020

Das von uns konzipierte Patent geht völlig konform mit den Anforderungen von Horizon 2020. In der Tat gründen sich unsere Prinzipien auf dieselben Ziele, die auch das europäische Projekt vorsieht:

  Intelligentes Wachstum

  Nachhaltiges Wachstum

  Integratives Wachstum

Wir haben in der Tat intensiv mit Blick auf Innovation hingearbeitet und dabei der Umweltbelastung immer große Aufmerksamkeit geschenkt. So haben wir bei der Herstellung der Bauelemente Gewichtreduzierungen vorgenommen, wir haben recycelbare Materialien verwendet und wir haben an der Kostensenkung gearbeitet.

Engine Beauty Cover with SAPA Inside™

Wenn du an einer inhaltlichen  Vertiefung  interessiert bist und  ein technical review erhalten möchtest, so schreibe an customercare@sapagroup.it, ein Mitarbeiter von SAPA Genius wird sich binnen 24 Std bei dir melden.

  • Materialien natürlicher Herkunft: weniger Kosten und mehr Leistung.

Wenn Naturmaterialien  gut analysiert werden, so können sie wirklich von großem Gewinn sein.

An dieser Stelle gebe ich dir noch einmal eines unserer Beispiele, weil es eben auf meiner persönlichen Erfahrung beruht und ich dir daher gerne davon berichten möchte.

Zur Zeit untersuchen wir bei SAPA Hanf als alternatives Naturmaterial.

Schon an sich garantiert Hanf uns 10% Kostenreduzierung, ABER – Achtung – bei gleicher mechanischer Leistung wie bei Aluminium oder bei klassischen  Metallen.

So wie wir konzentrieren sich auch unzählige andere  Branchen auf die Erprobung des Einsatzes von Hanf , weil wir alle uns dieselbe Frage stellen:

Was würde passieren, wenn anstelle von Aluminium Naturfasern eingesetzt würden?

Die Antwort ist die Lösung unserer Herausforderung: wir würden leichtere Bauteile fertigen, die Kosten wären inbegriffen, wir hätten eine geringere Dichte und gleichzeitig würden wir eine höhere Qualität der Bauelemente erreichen.

  • Metallische Bauelemente ersetzen durch höchst leistungsstarkes Polyamid im Bereich powertrain.

Bis vor kurzer Zeit, denk dir mal, gab es noch nicht einmal Polyamide, die bei über 200 Grad Celsius und bei 1000 Stunden Dauerbelastung  resistent waren.

Heute ja.

Was hat zu diesem Ziel geführt ? Offensichtlich die kontinuierliche Recherche und die Fokussierung auf Mikrobereiche.

  • Die Fokussierung auf Dinge, die die Riesen nicht sehen

Alle meine Ansätze, die ich dir geschildert habe – und die bei uns von SAPA große Kontroversen ausgelöst haben – gelten für unterschiedliche Bereiche und reagieren auf ebenso unterschiedliche Anforderungen. Daher brauchen wir eine Revolution. Heute mehr denn je.

Im Gespräch mit den Ingenieuren wird mir klar, dass die Lösung oftmals vor unserer Nase liegt nur man erkennt sie nicht.

In der Tat kanalisieren wir unsere Energien, auf der Suche und Erforschung nach neuen Entwicklungen und Neuentdeckungen für Karosseriebauteile, die oft ignoriert werden.

Aber worin besteht in Wirklichkeit der Ausgangspunkt,  um eine effizientere, komplette Karosserie von Qualität zu erzeugen, sie aber gleichzeitig leichter und umweltfreundlich zu fertigen.

Genau darin liegt die Kraft unserer Projekte. Wir erschaffen den Wert eines Autos ausgehend von den Komponenten, die im Normalfall nicht beachtet werden.

Das Gute in jedem einzelnen kleinen Aspekt suchen, auch wenn er zunächst banal und zu offenkundig ist.

Die extreme Fokussierung auf spezifische Produktionsprozesse.

Innehalten, den Dingen auf den Grund gehen und das Problem bis auf das Innerste ausgraben.

Das ist unser Vorschlag.

Zu diesem Zeitpunkt kann ich dir noch nicht sagen, ob wir alle  es bis 2020 geschafft haben werden und ob wir es wirklich schaffen, den Automobilmarkt zu revolutionieren.

Ich kann dir aber versichern, dass  Schritt für Schritt Resultate  erreicht werden.

Dies ist die Straße, die wir weiterhin gehen wollen.

Wenn du mehr wissen willst über die Lösungsvorschläge, die wir gerade im Hinblick auf Horizon 2020 für dich entwickeln, und du ohne dir Gedanken machen zu müssen startbereit für dieses Datum sein willst, schreibe sofort an customercare@sapagroup.it, binnen 24 Stunden wird dich ein SAPA Genius Mitarbeiter kontaktieren.

 

 

 

 

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