Mariangela Affinita als Mitglied des Territorialen Rates von UniCredit, um die Industrie des Südens neu zu beleben

Heute erzähle ich dir weder eine Geschichte, noch eine Anekdote und auch keine Episode aus meinem Leben. Stattdessen möchte ich mit dir einen Gedanken teilen, der mir in der letzten Zeit in Bezug auf einen ganz speziellen Aspekt unserer Arbeit durch den Kopf gegangen ist: der Gedanke der Verbundenheit mit unserer Region.

Als Mitarbeiter in einem Unternehmen wirst du meine Intention dahinter sicher nachvollziehen können.

Als ich noch  jünger war, hatte ich das Gefühl, dass die Tatsache, in der Provinz Benevento verwurzelt zu sein, etwas wäre, das einfach so passiert ist und irgendwie mit meiner Familienzugehörigkeit zu tun hat und mit der Tradition, die man respektieren musste.

Im Laufe der Jahre bin ich sogar zu der Annahme gekommen, dass dies eine gewisse Einschränkung darstellt: ein näher an den großen Industriestädten gelegener Standort, wäre, was die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der besseren Anbindung und Sichtbarkeit anbelangt, mit Sicherheit ein Vorteil.

Du denkst dir bestimmt, dass das etwas Selbstverständliches ist, aber ich kann dir versichern, dass dies nicht der Fall ist.

Weg vom Zentrum bedeutet vor allem die Schaffung neuer Bewegungszentren

Wenn Rom und die anderen Großstädte als Zentren angesehen werden, so ist mir mit der Zeit klar geworden, dass die Tatsache, sich mit seinem Standort in der Peripherie zu befinden, auch eine Art Wahl genau für diesen Ort sein könnte.

Sich zu dezentralisierten und in der eigenen Region präsent zu sein, kann auch bedeuten, dass man ihr etwas zurückgibt. Betrachten wir es einmal genauer: Was können wir in unserer Region bewirken?

Bewegung, Wirtschaftsentwicklung, Investitionen in junge Leute, eine Menge von Möglichkeiten.

Versuche einmal einen Löffel von der konkaven Seite aus zu betrachten: die Spiegelung ist dieselbe, aber das Bild ist komplett umgekehrt. Ich habe also meine Sichtweise verändert und dabei ist mir klar geworden, dass, indem ich in das Gebiet, in dem ich aufgewachsen bin, investiert habe, ich im Grunde genommen Turin oder Mailand hierher nach Kampanien versetzt habe.

Etwas aus dem Zentrum nach außen zu verlagern, bedeutet in erster Linie neue Mittelpunkte zu schaffen, wo aber trotzdem Bewegung stattfindet.

Ein spürbares Zeichen für diesen „Löffeleffekts“ ist vor ein paar Wochen geschehen: Meine Schwester Mariangela wurde von der UniCredit Bank, zum Mitglied des territorialen Verwaltungsrates (Adt) für das Mandat 2018-2020 gewählt.

Diese Territoriums-Räte sind eine der beiden Körperschaften (die anderen sind die Beratenden Ausschüsse), die mit dem strategischen Ziel antreten, die Beziehungen zu den örtlichen Gemeinden zu stärken.

Es sind insgesamt 18, entsprechend den italienischen territorialen Gebieten, die sie vertreten. Zusammen bilden sie ein Beratungsinstrument, das von UniCredit entwickelt wurde, um die Erfolgsfaktoren und die kritischen Brennpunkte eines bestimmten Gebietes, sowie seine Wachstums- und Entwicklungschancen herauszufinden, um daraus resultierend Labore für neue Ideen und für einen Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Akteuren innerhalb des Territoriums und zur Förderung neuer Initiativen entstehen zu lassen.

Aus diesem Grund wurde unser Unternehmen als Referenzpunkt für den lokalen Markt ausgesucht.

Der Dialog zwischen den verschiedenen Unternehmen, die an den Treffen teilnehmen werden, wird sich genau auf die Entwicklung eines neuen Unternehmertums, auf Innovation, auf ‚grüne‘ Wirtschaft und anderer Inhalte konzentrieren, die sich SAPA schon seit langem auf die Fahne geschrieben hat.

Das Beispiel, das mir dabei in den Sinn kommt, ist die Verabschiedung des konsolidierten Abschlusses des Haushaltplans, ein Instrument, das du sicherlich kennen wirst, das dazu dient, die Transparenz und  die absolute Zuverlässigkeit des Unternehmens zu verdeutlichen.

Mariangela Affinita wurde von der UniCredit Bank, zum Mitglied des territorialen Verwaltungsrates (Adt)

Dank dieses Instruments konnte Mariangela vor ein paar Monaten den “ Felix Industrie-Preis“ für die beste, frauenfreundliche Firma der Region Kampanien entgegennehmen, ein weiteres Indiz dafür, dass die industrielle Entwicklung im Süden nicht nur möglich ist, sondern auch eine enorme Genugtuung für diejenigen ist, die dazu bereit sind an dieser Stelle zu investieren.

Eine große Wichtigkeit während der Beratungsgespräche unter den Verantwortlichen der Territorialräte wird den neuen Technologien zuteilwerden, die bei SAPA als das Kernstück ihrer gesamten Arbeit hervorzuheben sind.

Wie du vielleicht bereits weißt, ist unsere One-Shot®-Methode heutzutage der schnellste Prozess auf der Welt, um Autoteile herzustellen. Ein patentiertes System, das es uns ermöglicht, eine hohe Qualität zu erhalten, die Produktion durch ein geringeres Gewicht der Komponenten zu verbessern und gleichzeitig die Lieferzeiten zu verkürzen.

Es ist natürlich klar, dass heute die Aufmerksamkeit derjenigen, die investieren, auf der Erforschung und Erprobung innovativer Systeme beruht, solche, die in der Lage sind, traditionelle Prozesse zu erneuern, insbesondere in den Gebieten, die sehr weit von den Industriezentren entfernt liegen.

So könnte eine Gegenbewegung entstehen, frisch und unternehmungslustig, wobei das Territorium selbst als Vorkämpfer für eine wirkliche Veränderung in Erscheinung tritt.

SAPA verfolgt nicht nur in Italien, sondern vor allem im Ausland ihren eigenen Weg: Beweis dafür ist  Volkswagen als einer ihrer wichtigsten Kunden, aber auch die Teilnahme an einigen der wichtigsten Veranstaltungen wie der „Global Automotive Components and Suppliers EXPO“ „In Stuttgart und der IZB (die Internationale Zulieferermesse) im Oktober in Wolfsburg.

 

Bis bald.

 

Giovanni Affinita,

Chief Sales Stratege und Mitglied des SAPA Verwaltungsrats

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